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Infos über mich

Kurzportrait

Mein Name ist Karin Müller-Fellinger,  bin Mutter zweier Söhne, die 20 und 22 Jahre alt sind und wohne in 4554 Etziken, einem kleinen Dorf im Kanton Solothurn in der Schweiz.

 

Unser Haus grenzt an die Landwirtschaftszone und den Wald. Der Aeschi- und Inkwilersee sowie die Aare befinden sich in unmittelbarer Nähe; ein Idealer Ort für Hunde, speziell für Wasserhunde.

Die Liebe zu Tieren begleitet mich schon seit frühester Kindheit. Obwohl ich anfänglich keine Tiere haben durfte, konnte ich meine Eltern mit der nötigen Energie und Hartnäckigkeit überzeugen. So wurden die Pudeldame "Bettina"  während 14 Jahren und später die Golden Retrieverhündin "Kinga" meine treuen Begleiterinnen.

Mit 18 Jahren kaufte ich mir ein Fohlen, das mich die nächsten 25 Jahre durch dick und dünn begleitete. Ich ritt "Ramiro" selber zu und startete an vielen Dressurwettbewerben.

Vor einigen Jahren entdeckte ich in die Hunderasse der portugiesischen Wasserhunde, Câo de Àgua Português. Im Februar 2015 konnte ich "Lua", eine wunderschöne Hündin, in D-Reken in Empfang nehmen. Für mich war es Liebe auf den ersten Blick! Das feurige Temperament, ihr fröhliches Wesen, ihre Intelligenz, die Liebe zum Wasser, ihre gesunde Distanz zu anderen und auch ihre nicht bedingungslose Unterwerfung entsprachen  sehr meiner Vorstellungen eines Hundes.

Lua ist nun meine ständige Begleiterin. Ob Büro, Freizeit oder Ferien; meine  Porti-Lady ist immer dabei.

 

 

Cão de Água

Cão Água Portugês

Rassenportrait

Portugiesischer Wasserhund – der Ursprung konnte man bis heute nicht eindeutig klären. Man geht jedoch davon aus, dass sein Ursprung in Persien liegt und er bereits weit über 1000 Jahre vor Christus durch reisende Händler den Weg an die Mittelmeerküste Portugals fand.

In den nachfolgenden Jahrhunderten fand der Wasserhund, bzw. seine Vorfahren, immer wieder Erwähnung.

So wurden nachweislich ähnliche Hunde in Rom gehalten; man nannte dieses Haustier „canis leo” (Löwenhund), da er aufgrund seiner Schur Ähnlichkeit mit einem Löwen aufwies.

Auch wurden auf der iberischen Halbinsel lebende Hunde beschrieben, die man „canis piscator”, also fischenden Hund nannte. Schon damals (ca. 250 – 300 nach Christus) scheint es den Wasserhund gegeben zu haben.

Eine der wichtigsten Wirtschaftszweige Portugals ist seit jeher der Fischfang. Die Wasserhunde unterstützten die Fischer jeweils bei ihrer Arbeit und hatten vielfältige Aufgaben zu übernehmen.

Der Portugiesische Wasserhund war ein wichtiges Arbeitstier. Er bewachte zum einen die Boote und den Fang, den man heimgebracht hatte, und während des Fischens begleiteten die Hunde ihre Besitzer auf deren Booten.

Sie rochen die Fische und gaben den Fischern Signale, wenn ein gutes Fangrevier in der Nähe war. Im Wasser selbst halfen sie, die Fische zusammenzutreiben und in die Netze zu jagen. Auch beim Einholen leisteten sie wertvolle Dienste.

Diese Tätigkeiten übten sie Jahrhunderte lang aus, bis die Fischerei industrialisiert wurde und der Portugiesische Wasserhund keine Aufgabe mehr hatte. Dies war einer der Gründe, warum deren Population extrem zurückging. Nach dem ersten Weltkrieg gab es praktisch keinen nennenswerten Bestand mehr.

Lua im Lionclip, mit 9 Monaten

www.portugiesischer-wasserhund.com 

©Kennel from Jewels of life - Cão de Água Português   

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